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Schüleraustausch
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Schüleraustausch

Bildungsurlaub ist zwar eine sinnvolle Einrichtung, jedoch eine, die der aufgeweckte junge Schüler freilich noch nicht nötig hat. Erst recht, wenn er früh genug auf die Idee kommt, dass sich eine fremde Sprache am besten lernt, wenn man im familiären Alltag auf sie angewiesen ist. Beim Schüleraustausch besuchen Jugendliche in Gruppen oder einzeln für eine gewisse Zeit ein englisches Gastland, um dort im familiären Kreis die Sitten und Gebräuche, vor allem aber natürlich auch die fremde Sprache eingehend und hautnah zu studieren. Dabei gibt es verschiedenen Möglichkeiten betreffs Dauer und Art des Aufenthalts im englischen Gastland. Austauschagenturen bzw. Schulen, die den Schüleraustausch organisieren, bieten die Möglichkeit einige Wochen, Monate oder sogar ein ganzes Jahr im fremden Land zu verbringen, um dort die Schule zu besuchen und eventuell ergänzende Sprachkurse in Anspruch zu nehmen. Meist beruht der Schüleraustausch dabei auf Gegenseitigkeit. Die Gastkinder werden beispielsweise Familien zugewiesen, so dass ihr Gastgeschwisterkind zeitlich versetzt einen Gegenbesuch im Heimatland abstatten und nun seinerseits die fremde Kultur kennenlernen kann. Beliebte englischsprachige Gastländer sind Australien, Kanada und Neuseeland, auch Großbritannien ist begehrt, das englische Austauschland Nr. 1 scheinen aber immer noch die USA zu sein. Bei einem nicht schulisch organisierten Austausch empfiehlt es sich, vorher eingehende Informationen über die jeweilige Austauschagentur einzuholen und auf eine sorgfältige Auswahl der Gastfamilie zu achten. Zwar steht der kulturelle Austausch im Vordergrund, dennoch können beim Schüleraustausch viele Schwierigkeiten im Vorhinein vermieden werden. Alles in allem kann ein Schüleraustausch für alle Beteiligten zu einer interessanten und bereichernden Erfahrung werden.